Nachdem die Peitzer zweimal am TSG-Schlussmann scheiterten, bedeutete ihr dritter Versuch die Führung. Die Abwehr leistete sich einen haarsträubenden Fehler, und Kadler erzielte den Treffer.

Als wiederum Kadler nach 20 Minuten zum 0:2 einschoss, schienen bereits alle Messen gesungen. Die Koschener zeigten sich davon jedoch unbeeindruckt. Allerdings verletzte sich Abwehrchef Korek nach einem Zusammenprall und musste verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Der Schiedsrichter besaß aus Sicht der TSG daran gehörigen Anteil. Er hätte das Foul vom Koschener Thiel ahnden müssen, dann wäre es nicht zu dieser Verletzung gekommen.

Nachdem Schmidtke die Abwehr der Eintracht narrte, konnte er nur mit einer Notbremse gestoppt werden. Der Unparteiische entschied aber nur auf Freistoß.

In Halbzeit zwei wollte Koschen jetzt noch mal alles wissen. Doch nur eine Minute war gespielt, da hatte Peitz die Chance zur Entscheidung. Jedoch landete der Schuss nur an der Außenlinie. Auf der anderen Seite nutzte Schmidtke die Unordnung der Gästeabwehr in Minute 51 und erzielte den Anschlusstreffer.

Die Koschener drängten auf den Ausgleich und hatten Chancen. In Minute 66 fiel das 1:3 aus einer Abseitsstellung. Dennoch wurde der Treffer letztendlich gegeben.

Nach dieser erneuten Fehlentscheidung ergaben sich die Koschener ihrem Schicksal. Ein straffer Schuss von Kadler führte zur Entscheidung. Als Brandt noch zum 1:5 erhöhte, gab es ein erneutes Debakel. Kadler schoss nach Foul von Kschuppa auch den 1:6-Endstand dieser Partie.